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Donau Cup 2007 (BWBF /
DBFV)
Bericht
von Reiner Dahms und Stefan Ulmer
Zum
dritten mal wurde am 28.10.2007 der Donau Cup in der schönen Stadthalle
in Dillingen ausgetragen. Die Veranstalter Daniela Herzog und Thomas
Klopfer (Stadthotel Convikt)
und ihr eingespieltes Team sorgten für eine reibungslose Organisation. Die 30
teilnehmenden Athleten boten ein solides Leistungsniveau, extreme Härte und
Definition wurde in der Regel aber noch nicht geboten, da man sich beim Timing
der Vorbereitung eher auf die vier Wochen später stattfindende Internationale
Deutsche Meisterschaft konzentrierte.
Die drei gut vorbereiteten
Starterinnen in der Klasse Frauen
Fitness Figur stellten die
Kampfrichter vor keine leichte Aufgabe. Monique Hantak
vom
Fitnesscenter Schardt
in
Herzogenaurach
belegte hier den dritten Platz, was nicht an erwähnenswerten Schwächen lag,
sondern eher an der eindrucksvollen Muskelentwicklung von Cornelia
Schreiber
vom
Olympia
in
Kieselburg,
die somit Zweite wurde. Siegerin der Klasse wurde Berna
Benkovic
vom
SMASH Fitnesspark
in
Schorndorf,
deren Stärken in ihrer schönen Linie als auch der optimalen Präsentation
lagen.
Barbera
Böhm
vom
City Fit
in
Weiden
war die einzige Teilnehmerin in
der Frauen Body Klasse, sie belegte konkurrenzlos den ersten Platz.
Auch
die Junioren
zeigten
ein ausgewogenes Leistungsniveau. Den dritten Platz belegte hier Goran
Todic
vom
SMASH Fitnesspark
in
Schorndorf,
der sich zwar im Vergleich zu seinen letzten Wettkämpfen sehr gut verbessern
konnte, mit der Muskelentwicklung seiner Kontrahenten allerdings nicht
standhalten konnte. Als Vize-Meister ging Daniel
Graet
vom
Body Camp
in
Albstadt
hervor, und Sieger wurde somit Simon
Mangler
vom
Fitnessclub Rolf-Haberzettel
in
Memmingen,
der sich besser definiert als Daniel zeigte, und dabei in einigen Muskelpartien
auch mehr Volumen vorzuweisen hatte.
Deutlicher
waren die Leistungsunterschiede bei den Senioren. Eindeutig den vierten
Platz konnte es nur für Luigi
La Pica
vom
Herzog's Fitness
in
Ulm
geben. Markus Neumann
von der
Sportinsel
in
Kehlheim zeigte gute Ansätze, hätte
aber noch mehr Zeit für die Vorbereitung benötigt. Er wurde Dritter. Nur
wenige Punkte trennten in der Wertung die ersten beiden Plätze, wobei der
zweite Platz an den großgewachsenen Bernhard Windfelder
vom
Allstars Leistungszentrum
in
Kümmerbruck
ging, der eine gute Muskelentwicklung bei angemessener Härte in den
Frontansichten präsentieren konnte. Als Sieger ging jedoch Studiokollege Richard
Leitner
hervor, der bei ähnlichen
Attributen jedoch eine harmonischere Gesamtentwicklung vorwies.
Fünf
Starter traten in der Klasse Classic Bodybuilding an. Rafal Piorkowski
vom
Lifestyle
in
Mühlacker, der hier den fünften
Platz belegte, war zwar offensichtlich gut vorbereitet, wirkte aber im Vergleich
zu den Konkurrenten wenig muskulös, besonders bei den Beinen. Auch Holger
Kimmerle
vom
SMASH Fitnesspark
in
Schorndorf
hatte man schon in deutlich besserer Form gesehen; für seine extreme Größe
hat er zwar eine respektable Entwicklung, wirkte hier aber ein wenig flach bei
gleichzeitig fehlender Definition. Er wurde Vierter. Einen Punktegleichstand gab
es bei den Plätzen drei und zwei, wobei die bessere Finalwertung den Ausschlag
für die endgültige Wertung gab. Somit belegte Günay
Özalp
vom
Powerhouse
in
Ludwigsburg
den dritten Platz. Mit etwas
mehr Volumen in den Beinen und einer etwas verbesserten Präsentation wäre bei
ihm auch eine bessere Platzierungen möglich. Vize-Meister wurde somit Andreas
Ott
vom
Herzog's Fitness
in
Ulm, der ebenfalls noch dringend
an seinen Beinen arbeiten sollte, um hier bei der guten Entwicklung im Oberkörper
anzuschließen. Zu erwähnen ist aber noch seine sehr angenehme Ausstrahlung.
Rundum das beste Gesamtpaket dieser Klasse bot der erfahrene Kay Baldauf
vom
Fame Fitnesszentrum
in
Breitungen, der somit als Sieger
feststand:
er bot die ausgewogenste Muskelentwicklung bei angemessener Härte und eine Präsentation
ohne nennenswerte Schwächen.
Vom
Körpertyp her recht unterschiedlich waren die beiden Athleten der Klasse Männer
I,
die in der Wertung trotzdem nur zwei Punkte trennten. Zweiter wurde der noch
junge Nils Treml
vom
Body Style
in
Tegernheim, der bereits jetzt
eine sehr harmonische Entwicklung vorweisen kann und damit auf dem absolut
richtigen Weg ist. Gewonnen wurde die Klasse von Andreas Jall
vom
Schuber LA
in
Augsburg,
der ebenfalls eine ausgewogene Muskulatur und vor allem die deutliche besseren
Beine vorweise konnte.
Auf
den Punkt eindeutig wiederum waren die Wertungen der Klasse Männer II.
Mit zwar guten Ansätzen, im gesamten aber zu flach und glatt, wurde Holger
Guga
vom
Allstars Leistungszentrum
in
Augsburg
Dritter. Den zweite Platz belegte bei einer ähnlichen, aber etwas besseren
Entwicklung Ralf Jelsen
vom
Eddis BB + Fitness
in
Augsburg.
Als Sieger ging Andreas
Koprich
vom
Power Gym
in
Dachau
hervor, der hier die in dieser Klasse die vollere Muskulatur bei gleichzeitig
bester Definition präsentierte.
Auch
in der Klasse Männer III
war das Leistungsniveau des dritten und zweiten Platzes recht ähnlich, was sich
hier auch durch lediglich zwei Punkte Unterschied in der Wertung deutlich
machte. Das Nachsehen und somit der dritte Platz ging an Sven
Bosch
vom
Herzog's Fitness
in
Ulm,
der einen gut entwickelten Oberkörper vorweisen konnte, am Volumen wie auch der
Muskelteilung der Beine jedoch noch arbeiten sollte. Ähnliches gilt auch für
den Zweitplatzierten Felice
Cacchio
vom
SMASH Fitnesspark
in
Schorndorf,
der zwar die besseren Beine als Sven hatte, sicher aber noch nicht das Optimum
seiner Möglichkeiten erreicht hat. Mit idealer Punktzahl wurde Sabit
Kelmendi, ebenfalls
vom
SMASH Fitnesspark
in
Schorndorf,
Sieger dieser Klasse. Obwohl er mit nur knapp 82 kg antrat hatte er die
deutliche besten Proportionen dieser Klasse bei einer eindrucksvollen
Muskelqualität. Gleichzeitig war er auch der am besten definierte Teilnehmer
der ganzen Meisterschaft, was sich besonders bei den tiefen Einschnitten der
Beinmuskulatur zeigte.
Der
Sieger der Seniorenklasse, Richard Leitner
vom
Allstars Leistungszentrum
in
Kümmerbruck, konnte sich bei
seinem Doppelstart in der Klasse Männer IV
nicht
gegen seinen überlegenen Konkurrenten Andre
Niebergall
vom
Old School BB-Club
in
Kieselbach
durchsetzen. Wenn Richard auch ein sehr guter Athlet ist, war hier nur der
zweite Platz für ihn möglich, denn auch wenn Andre noch weit vom Optimum
seiner möglichen Form entfernt war, war diese immer noch beeindruckend. Seine
imposante Muskelqualität kombiniert mit seiner klassischen Linie, die er auch
ideal in Szene zu setzen weiß, machten ihn zu einem würden Sieger dieser
Klasse.
Die
meisten Teilnehmer fanden sich in der Klasse Männer
V
ein. Hier belegte den sechsten Platz Marcus
Pemsel
vom
Eddies Fitness
in
Donauwörth, was in erster Linie
seiner fehlenden Härte wie auch der schwachen Präsentation zuzurechnen war.
Besser definiert, aber mit einer eher unausgewogenen Gesamtentwicklung, wurde Markus
Neumann
von der Sportinsel
in
Kehlheim
Fünfter. Siegfried Krimmer
von der
Fitnessinsel
in
Kochel am See,
der den vierten Platz einnahm, zeigte gute Ansätze, wenn er auch noch etwas
Volumen aufbauen sollte, hätte aber vor allem noch etwas mehr Zeit für die Diät
gebraucht. Deutlich besser war hier die Gesamtleistung von Oliver
Laslo
vom
Joe's Fitnessstudio
in
Altusried, der mit ausgewogenen
Proportionen bei akzeptabler Härte Dritter wurde. Zwischen dem ersten und
zweiten Platz lagen in der Wertung nur zwei Punkte. Daniel Struller
vom
Allstars Leistungszentrum
in
Augsburg, der sich den
Vize-Titel sicherte, konnte vor allem mit seinem massiven Oberkörper punkten.
Gerne hätte man ihn auch noch etwas besser definiert gesehen. War er bei den
Senioren im Zweikampf noch unterlegen, so konnte sich Bernhard Windfelder
vom
Allstars Leistungszentrum
in
Kümmerbruck
hier nun den ersten Platz ergattern, wofür sicher ausschlaggebend war, dass er
in dieser Klasse die besten Definition und Muskelteilung bei ausgewogener
Gesamtentwicklung präsentierte.
Interessant
war noch das Stechen um den Gesamtsieg. Denn wenn hierfür sicher Andre
Niebergall ein Kandidat war, so ging diese Entscheidung mit 4 zu 1
Kampfrichterstimmen an Sabit Kelmendi, der zwar nicht mit purer
Muskelmasse trumpfen, aber im Gesamtpaket an diesem Tag einfach die beste
Leistung an den Tag legen konnte. Daneben ging auch noch der Pokal für das
beste Posing an ihn und seine originelle Kür aus verschiedenen Elementen.
Als
Gaststar gab sich Dennis Wolf die Ehre. Hier sei auch noch mal ein großes
Lob an das Publikum ausgesprochen, denn wenn auch in der Halle noch einige freie
Plätze waren, die erschienenen Zuschauer sorgten für eine Stimmung als wäre
die Halle mehr als ausverkauft. Die Moderation teilten sich souverän der erste
Vorstand des BWBF Thomas Gerstner mit der Mitveranstalterin Daniela
Herzog. Ein herzlicher Dank geht auch noch an das Organisationsteam um
Thomas Klopfer vom Stadthotel Convikt wie auch das Team vom BWBF. Besuchen Sie
auch unsere Homepage: www.bwbf.de.
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