Baden-Württembergischer
Bodybuilding- und Fitnessverband e. V.

+++ Überschrift hier +++
 


Änderungen:
die "Männer-Body-Fitnessklasse" wird 2007 dem internationalen Reglement angepasst.

Der Name wird wie international in Classic-Bodybuilding umbenannt.

A. Neues Gewichtslimit:
1. Bis 170.0 cm: (Körpergröße -100)
2. 170.1 cm bis 178.0 cm: (Körpergröße - 100)) + 2 kg
3. Über 178.0 cm: (Körpergröße - 100) + 4 kg

Bespiel: Körpergröße 174 cm = (174 - 100) + 2 kg = maximum 76 kg

B. Jetzt 7 Pflichtposen:

wie in den Männer-Bodybuilding-Klassen.
Ablauf wie in den Bodybuildingklassen mit Ausnahme Line up (zusätzlich 4 Körperdrehungen wie bisher)
 
Es ist nicht möglich zusätzlich in den Männer-Bodybuildingklassen zu starten.
 
Bei den Meisterschaften bitte beachten, dass die Athleten gemessen und gewogen werden !

 

Männer Body Fitness & Frauen Fitness Klasse

Viele Leistungs- und Nachwuchsbodybuilder beteiligen sich nicht oder nicht mehr an Wettkämpfen, da sie glauben, der Norm für IFBB-Wettkämpfen nicht zu entsprechen. Viele sind der Überzeugung, nur massige IFBB-Profis gelten als Maßstab der Bewertung auch bei Amateurwettbewerben. Dieser Eindruck wird vielleicht noch unterstützt durch die vielen Veröffentlichungen von meist amerikanischen Profi-Bodybuilder in Fachzeitschriften. Daher können sich sogar viele Anhänger des Leistungsbodybuilding mit manchen Profis nicht mehr identifizieren.

Beim Deutschen Bodybuilding- und Fitnessverband wurden bei Diskussionen und Sitzungen verschiedene Möglichkeiten diskutiert, um neue Wege zur Aktivierung des Wettkampf interesses zu suchen. Bereits 1998 wurden Wettkämpfe nach dem Reglement der Männer-Fitness-Klasse mit einer Fitness-Runde eingeführt.
Ab Herbst 2001 wurde mit großem Erfolg die Männner-Body-Fitnessklasse eingeführt. Der Wettkampfablauf ist ähnlich den Bodyklassen, die Klasseneinteilung erfolgt nach einer Körperindexformel:

Körpergröße minus 100 = Wettkampfgewicht

Ein Athlet mit einer Körpergröße von z.B. 175 cm darf also nicht mehr als 75 kg wiegen.
Ausschlaggebend ist die Angabe der Körpergröße im Pass oder Personalausweis.

Daher ist eine Chancengleichheit und eine Differenzierung zu den Bodybuilding-Klassen gegeben und eine Interdependenz weitgehend vermieden.

Die Männer-Body-Fitnessklasse wurde als Ergänzung der Bodybuilding-Klassen eingeführt.
Eine Teilnahme ist - bedingt durch die Körperindexformel - bereits nach kürzerer Vorbereitungszeit möglich.
Im Vordergrund der Bewertung steht der harmonisch entwickelte, ästhetische Körper, die Gesamterscheinung, die Präsentation und nicht die maximale Muskelmasse.

Bei Deutschen Meisterschaften werden Dopingtests nach Richtlinien des DSB, der IFBB und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) durchgeführt.

Andreas Marcello Ferrara Olaf Maneval Stephan Deininger

(vergrößern durch Klick auf das Bild)

 

Die Frauen-Fitnessklasse wurde in Deutschland 1994 als eigene Klasse eingeführt. Sie galt und gilt als eine Art Vorstufe zum Frauen-Bodybuilding, um auch jenen sportlichen Frauen den Wettkampf wieder näher zu bringen, die sich durch negative Berichte und Beispiele aus dem Profi-Frauen-Bodybuilding noch nicht- oder nicht mehr mit Leistung-Bodybuilding identifizieren können. Profi-Frauen-Bodybuilding-Veranstaltungen sollten allerdings nicht mit Amateur-Wettkämpfen verglichen werden, da hier strenge Dopingtests nach IOC -Regelment und mehr die feminine Komponente im Vordergrund steht.
Bereits ab 1981 wurden in Deutschland erstmals Frauenbodybuilding-Wettkämpfe durchgeführt und als nicht- olympische Sportart vom offiziellen Weltverband IFBB anerkannt.

Miss Fitness-Wettbewerbe wurden erstmals in den USA ausgetragen und oftmals im Fernsehen übertragen. Viele dieser Wettbewerbe sind aber Profi-Wettkämpfe und nicht mit den Amateur-Fitness-Wettbewerben nach IFBB-Reglement zu vergleichen. Die Miss-Fitness-Wettbewerbe anderer Verbände sind nicht anerkannt und gelten also entweder als Profi-Show-Veranstaltungen oder dienen nur den Interessen der Veranstalter. Das Reglement wird hier oft Mediengerecht nach Bedarf geändert.

Klassen:

Ab 2001 wurde die Frauen-Fitnessklasse in Figur- und Leistungsklasse unterteilt.

In der Frauen-Fitness-Figurklasse steht der wohlproportioniert Körper im Vordergrund.
Ab 2003 wurden die Wettkampfregeln geändert und dem internationalen Reglement angepasst.
Die Klasse ist als Wettkampf-Einstieg besonders geeignet, da hier das einstudieren einer Posingkür nicht erforderlich ist.

Die
Frauen-Fitness-Leistungsklasse erfordert wie in allen sonstigen Wettkampfklassen eine Posingkür. Eine Kür ähnlich den Bodyklassen mit Tanz u.Aerobicelementen und einigen Gymnastik-Pflichtteilen ist National völlig ausreichend.
Diese Klasse ist auch für Wettkämpferinnen aus anderen Sportarten geeignet wie Turnen, Aerobic, Tanzen, Rhythmische Sportgymnastik u.a., die z.B. aus Altersgründen oder Aufgabe des Aktiven Sports in einem Fitness-Studio trainieren.
Die oft hohen Anforderungen in der Kür der Profi-Miss-Fitness-Wettbewerbe mit den teilweise artistischen Einlagen sind nicht Grundlage der nationalen Amateurwettbewerbe. Obwohl auch in der Fitness-Leistungsklasse der wohlgeformte Körper im Vordergrund steht, kann eine anspruchsvolle Kür durchaus zu einem guten Gesamtresultat beitragen.

Anna Daridou Frauen Fitness Figur Klasse Helen Krüger

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